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   Videoclip unserer Anlage
Titelbild

Der Weg von ANALOG nach DIGITAL II

Autor: Klaus und Heinz  vom: 14.07.2011

Damit der Leser sich ein Bild von unserer Anlage machen kann, ist der Gleisplan diesem Bericht vorweg gestellt.
 
der sichtbare Bereich
Die sichtbaren Gleisabschnitte
 
die obere Ebene
Die obere Ebene mit Kopfbahnhof und Betriebswerk
 
Die mittlere Ebene mit Güterbahnhof und Bahnhof Hermannstraße
Die mittlere Ebene mit Güterbahnhof und Bahnhof Hermannstraße
 
Die untere Ebene mit dem Schattenbahnhof
Die untere Ebene mit dem Schattenbahnhof
 

Unsere Clubanlage hat bezüglich des Fahrstroms vom Ursprung her einen analogen Aufbau. Dieser fordert:

  • 7 Fahrregler um die gesamte Anlage vorbildlich zu steuern
  • 2 Transformatoren speisen Strom in die Strecke und den Schattenbahnhof
  • 2 weitere in die Ring- bzw. Paradestrecke mit dem Güterbahnhof

Der Kopfbahnhof ist auch mit 2 Reglern zu steuern. So wird parallel eine Vielzahl von Möglichkeiten im Betriebsablauf dargestellt. Für das Herzstück der Dampflokära ist 1 Regler zuständig, der die Aktivitäten im Bahnbetriebswerk ausführt.

 
Es wir also alles von Hand gesteuert, was den aktiven kommunikativen Fahrbetrieb bereichert. Das ist die Anlage im Istzustand.
 
Unsere Generation mit der Technik und dem Fortschritt, deshalb haben wir im Club weitere „Gehversuche“ mit der Digitaltechnik begonnen. Die ursprünglichen Versuche mit dem Betriebssystem DOS sprengten den Rahmen der Programme. Wir hatten keine Möglichkeit in das Programm einzugreifen und von Hand die Anlage zu steuern.
 
Jetzt fahren wir mit dem Programm RAILWARE, welches für unseren "digitalen Analogbetrieb" (analoge Loks werden über digitale "Blockdekoder" angesteuert) noch modifiziert wird. In der 2. Jahreshälfte 2011 geht es in die Testphase.
 
Zwischenzeitlich sind Loks von Clubmitgliedern auf Digitalbetrieb umgebaut worden, bzw. Digitalloks wurden gekauft. Nun kommen erste Überlegungen ins Spiel, die Anlage rein digital fahren zu wollen. Doch dieser Umstieg ist wohl nicht so einfach zu realisieren, wie einige Clubmitglieder erhofften. Es beginnt mit den Anschlüssen der Gleise. Analogstrukturen haben in Fahrtrichtung gesehen immer: rechts die PLUS-Schiene und links die MINUS-Schiene!
 
Bei der Digitalsteuerung ist die Stromeinspeisung ebenfalls grundsätzlich immer mit derselben Polung an die entsprechende Gleisseite zu führen, jedoch ist sie nicht wie im Gleichstrombetrieb fahrtrichtungsabhängig. Sie kennt keine Kontakte nur in eine Fahrtrichtung.
 
Salopp ausgedrückt heißt das, es gibt „einfach nur“ 2 Anschlüsse. Auf allen Gleisen an jeder Schienenseite. Dadurch entfallen aufwändige Schaltungen für Querfahrten, die eine entsprechende Umpolung erfordern.
 
Unsere bisher verwendeten Rückmeldebausteine sind für den neuen, echten Digitalbetrieb ungeeignet. Daher teilen wir unsere Clubanlage in zwei Strombereiche auf. Wir werden die Tests in der zweiten Jahreshälfte mit einem Digitalbetrieb auf der Anlage – die sogenannte Ringstrecke mit dem Güterbahnhof – steuern. Unsere bisherigen Rückmelder werden auf diesen Gleisführungen ausgetauscht.
 
Der Übergang zwischen analogem und digitalem Fahren ist durch die langen Blöcke zwischen der Ringstrecke und dem Rest der Anlage gewährleistet. Somit kann ein kompletter Zug in diesen Bereichen anhalten, und die jeweils andere Stromspannung in den Block gegeben werden wenn die Ringstrecke in Richtung Kopf- oder Schattenbahnhof verlassen wird. Ebenso ist die Vorgehensweise für das Befahren der Ringstrecke, wenn die Zuggarnitur vom analogen Bereich kommt. Zu beachten ist hierbei, n u r Digitalloks haben diese Möglichkeit. Ausnahmen bilden ältere Analogloks unter bestimmten Eigenschaften, wenn sie mit der Digitaladresse „0“ fahren. Diese Adresse ist jedoch immer nur für e i n e Lok möglich. Alle anderen Analogloks neueren Typs wären sofort nicht mehr fahrbereit.
 
Hierzu ist noch eine weitere Testreihe vorgesehen, ob wir diesen Übergang mit handgeschalteten Relais oder mit den Modulen der Fa. Littfinski aufbauen. Einige Relaisbausteine werden raus fallen, somit könnten wir uns aus Kostengründen vorerst für die Relais-Variante entscheiden.
 
Am Ende unserer Testreihe werden wir über unsere Erfahrung(en) berichten.
 
Unabhängig davon macht die Lichtsteuerung mit dem Programm Light@Night gute Fortschritte. Die ersten Leuchten sind bereits über den Rechner geschaltet. Das wirkt realistisch, denn nicht alle Lampen leuchten sofort zusammen, sie leuchten nacheinander. Genau wie im richtigen Leben. Es werden vorerst insgesamt 6 Lichtmodule auf unserer Segmentanlage eingebaut. Alle Lichtpunkte sind somit einzeln ansteuert.
 
Mit freundlichen Grüßen
N-Modellbahnclub-Aachen